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Die Animation (nichts für Depressive)

Normalerweise fehlen mir dazu die Worte - aber ich versuche es trotzdem. Das Animationsprogramm begann morgens um 10:00 Uhr mit einem herzlichen Calimera. Jeder Animateur stellte mehr oder weniger vor, welche Aktivitäten er für den Tag betreute. Delia, die italienische Animateurin, übersetzte alles ins Italienische. Die Tagespläne wiederholen sich. So gab es immer wieder mal morgens Streetball (Basketball) und das, obwohl zu 95% niemand daran teilnahm. Außerdem war zu der Zeit gerade Fußball-WM. Das Programm wurde so durchgezogen, auch wenn niemand daran teilnahm. So gab es während des Spiels Deutschland - Paraguay die Hotelinfoveranstaltung mit allen Animateuren, wo sich immerhin zwei Gäste in das Amphitheater verirrten. Flexibilität wurde also bei den Animateuren klein geschrieben. Wenn eine Veranstaltung nicht stattfand, sah man zumindest dann ein Lächeln über die Gesichter der Animateure huschen. Was die Animateurin aus dem Workshopbereich den ganzen Tag machte, wenn niemand da war, blieb mir bis heute verschlossen. Die Aktionen wie "Fünf-Takte-Griechisch" und "Tanzen" haben wohl nie die Küste Kretas erreicht. Die Animateure im Calimera Hellenic Palace sind nie auf die Gäste zugegangen. So was habe ich bisher noch nie erlebt gehabt. Ich glaube, von denen weiß bis heute niemand, wie ich heiße. Man konnte sich alleine vor Ihnen an einen Tisch setzen, dann wäre man noch von Ihnen überrannt worden. Das Animationsteam hat aus meiner Sicht eine glatte 6 verdient. Witzig waren so Aktionen wie der Singletisch. Da wurde Abends im Speisesaal ein Tisch besonders dekoriert und mit einem Schild "Für Singles" versehen. Für Leute mit exhibitionistischer Veranlagung sehr zu empfehlen - schade das dort nie jemand saß. Tja, wenn die Animateure sich tagsüber darum nicht kümmern.....
Aber dafür wurde die Hälfte der Animateure für die Kindergruppen abgestellt. Schlümpfe - Snoopy - Mickey Mäuse - Teeny. Die hatten ihren Spaß und ich kann jetzt auch langsam alle Kinderlieder mitsingen. "Aktion - ich will Aktion....." - am liebsten hätte ich das auch mitgesungen. Die Animateure sind mir dadurch aufgefallen, dass sie Zigaretten schnorrten oder sich Abends zu den Gästen stellten, wo sie Freigetränke abgreifen konnten. Wenn nämlich ein Gast für Sie Getränke orderte, brauchten sie nichts zu zahlen.
Wie ich an einen der letzten Abende von einen der Animateure erfuhr, war es den Animateuren nicht erlaubt sich am Strand oder am Pool blicken zu lassen und auf die Leute zuzugehen. Leider konnte er es mir nicht einleuchtend schildern, warum dies so war. Einer der Oberklopfer kam von der Oberanimateurin - ich nenne sie liebevoll Dennis - ich glaube Sie hat es bedauert, dass das Hotel nicht unterkellert war. Nach Meinung der anderen Animateure - auch von solchen die den Job schon geschmissen hatten- erfuhr ich, dass Sie eine schlechte Teamleiterin ist, und das dadurch eine schlechte Stimmung unter den Animateuren herrschte. Nach einer Zahnoperation in Deutschland kamen Ihre Eltern mit. Ihr Vater war der eifrigste Aktivpunktsammler. Sein Name war bald bei allen Gästen bekannt. **** the red nosed rentier. Tut mir wirklich Leid, aber über die Animation kann ich wirklich nichts positives sagen. Oder doch : Das einzige, was einigermaßen gut war, waren
Vorführungen am Abend.

Die Vorbereitung

Die Anreise

Das Hotel

Die Urlauber

Die Animation (nichts für Depressive)

Die Radtouren

Die Jeeptour