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Die Anreise

Auf einem der größten Kleinflughäfen in Deutschland ging es los. Was sonst zum Urlaub gehörte, das Geld wechseln, gehört leider der Vergangenheit an. Zollfrei Einkaufen wird wohl auch nur noch in den Geschichtsbüchern gelehrt werden. Weiß ein normales Kind - eines, was bei der Pisa-Studie durchgefallen ist - denn eigentlich noch was eine Butterfahrt ist? In der Wartezone kann man die Leutchen im Flugzeug schon in die Kategorie "Klatscher" und "Nicht-Klatscher" einteilen. Schon hier hätte es einen komisch vorkommen müssen, dass die erstgenannte Fraktion überproportional vertreten war.
Der Pilot hat seinen Job gut gemacht. Er ist gestartet - war lange auf dem Klo - und ist gelandet. Die restliche Bordcrew versuchte ihr Bestes beim vegetarischen Flug-Catering. Manchmal frage ich mich, welcher Mathematiker diese präzise Anordnung der essbaren und nicht-essbaren Teile auf den Tablett verbrochen hat. Werden heimlich Aufnahmen gemacht, wie die Passagiere sich die Hände dabei verknoten, wenn sie nur ein Brötchen schmieren wollen?
Bei der Landung auf Kreta gab es rasenden Applaus - ich bin anstandshalber aufgestanden und habe mich verneigt. Wer hat mich bloß erkannt? Dem Herdentrieb einer deutschen Reisegruppe im Ausland folgend, standen wir natürlich vor dem verkehrten Gepäckband. Aber was soll´s - wir haben für alles bezahlt. Mit Gepäck bewaffnet ging es dann zu den Tourieinfangstationen am Ausgang des Flughafen. Hier wird man dann von etwas sehr blassen Leuten von der Reisegesellschaft (der Vollständigkeitshalber : Jahn Reisen) in Empfang genommen und den Bussen zugewiesen. Werden diese Reiseleiterinnen eigentlich in Käfigen gehalten? Und schwupp die wupp innerhalb von zwei Stunden war man im Hotel.

Die Vorbereitung

Die Anreise

Das Hotel

Die Urlauber

Die Animation (nichts für Depressive)

Die Radtouren

Die Jeeptour