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Die Katamarantour

Wie kann man die Katamarantour beschreiben? Verbucht und doch das Richtige gewählt? Jedem im Hotel haben wir gesagt, dass wir noch die "Magic Katamarantour" machen wollten. Da wir jedoch die Tour nicht über die Reiseleitung gebucht hatten, sondern über eine andere sehr nette Quelle, hatten wir nur gedacht, dass wir die Mainstreamtour mitmachen würden. Doch weit gefehlt. Die "Magic Katamarantour" ist mehr für Partyleute gedacht. Der Katamaran heißt dann übrigens "Magic". Hier fährt das Boot nur kurz aus dem Hafen zur nächsten Bucht. Hier kann man Baden oder den Anweisungen von Animateuren zum "Lustigsein" folgen. Auf diesem Boot sollen mehr als 50 Personen Platz finden. Unser Kapitän sagte, dass auf dem Katamaran "Magic" bis zu 100 Leute mitfahren.

Aber nun zu unserer Tour. Sie begann nach dem Transfer vom Hotel im Hafen von Moro Jable. Dieser Ort wird hauptsächlich von Einheimischen bewohnt und schließt sich fast übergangslos an Jandia an.

Unsere Tour wurde mit den Katamaran "La Santa Maria" durchgeführt. Sollte die Geschichte stimmen, so hält dieser Katamaran und unser Kapitän Juan seit 1997 den Rekord für die Überquerung des Atlantiks mit diesem Boot. Mit von der Partie waren insgesamt 12 weitere Touris und Marco, dem einige Firmen auf Fuerteventura gehören. Er war für alles zuständig - vom Erläutern bis Unterhalten - was er sehr gut machte.

Mit Motorkraft wurde der Hafern verlassen. Kurz hinter der Hafeneinfahrt wurden die Segel gesetzt. Nun ging es gegen den Wellengang raus aufs Meer. Wir hatten an diesem Tag einen super Wind erwischt. Es war der heiße Wind aus Afrika. Ob er nun Calimar oder Scirocco heißt, weiß ich bis heute noch nicht. Das Schiff schaukelt wirklich sehr wenig. Wenn mit dem Wind gefahren wird, merkt man von dem Wellengang nichts. Der Katamaran liegt wie ein Brett im Wasser. Mit dem Wind merkt man auch kaum was von dem Selbigen. Hierbei erreicht das Schiff wirklich eine Wahnsinnsgeschwindigkeit. Das sieht man dann am Besten, wenn man sich vorne in das Netz hineinlegt und das Wasser unter einem betrachtet.

Wie schnell es geht machte uns Marco bei seiner "Sicherheitseinweisung" zu Beginn der Tour deutlich. Man soll nie in die Netze hineinspringen. Durch den Trampolineffekt kann es passieren, dass man wieder abspringt und danach im Wasser landet, weil das Schiff so schnell unter einem hindurchgefahren ist. Bei dem, was ich gesehen habe, war dies auch glaubhaft.

Man verbringt bei der Tour vier Stunden auf dem Atlantik. Schon alleine dies ist ein großartiges Erlebnis. Marko und der Kapitän halten immer Ausschau nach interessanten Tieren, die man auf dem Meer sehen kann. Wir hatten Glück und sahen zwei Delphinfamilien in etwa 20 m Entfernung. Es sieht schon sehr schön aus, wenn 10 Delphine aus dem Wasser springen und wieder eintauchen. Leider sind die Bilder dazu nichts geworden. Außerdem schwamm direkt an unseren Katamaran eine Riesenschildkröte und ein ca. 4 m langen Marlin (Schwertfisch).

Der Kapitän war immer bemüht sehr nah an diese Fische heranzukommen. In weiter Ferne konnten einige Leute das Ausblasen von Walen erkennen. Beim Hinsegeln waren die Wale aber nicht mehr zu sehen.

Man sollte bei dieser Tour nicht mit der Erwartung hineingehen, dass man Delphine, Wale, Schwertfische, Haie... sieht. Das kann keine Tour garantieren. Bei einer anderen Tour mit dem Schiff einige Wochen zuvor war man wohl mitten in einer Walherde gelandet, die geradeauf Essensuche war und somit relativ still im Wasser lagen.

Weitere Hinweise zur Katamarantour gibt es unter http://www.FuerteFunFactory.com

Die Vorbereitung

Die Anreise

Das Hotel

Die Quadtour

Die Katamarantour

Die Strände

Die Empfehlungen