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Das Hotel

Das Hotel besteht aus ca. 120 doppelstöckigen Bungalows. Anhand der noch zahlreichen älteren Postkarten im Rezeptionsbereich vermutet man, dass das Hotel etwa 15 Jahre alt ist. Es wird wohl hauptsächlich für "All Inclusive" benutzt.
Im Hotel findet man alle Nationalitäten. Holländer, Engländer, Spanier, Deutsche. Das ist wirklich sehr unterhaltsam. Es halten sich Familien und auch Singles hier auf. Vom Alter her war von 25 - 70 alles vertreten, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Von außen her wurde viel mit Farben gearbeitet, daher sind die Mängel eher im Inneren zu finden.
So befindet sich die "Bogenschießanlage" in einem Kellerraum. Hier werden auch die alten Matratzen entsorgt. Sie dienen wohl dazu, den abgeschossenen Putz zu verdecken.
Die Poolliegen haben wirklich schon bessere Zeiten erlebt. Wenn man eine Liege mit nur zwei angebrochenen Liegeflächenlatten erwischt, kann man sich glücklich schätzen und ist der "König der Anlage".
Es gibt rechts und links von der Rezeption zwei Flächen, für die irgendwann einmal ein Plan vorhanden sein mußte - leider wurde dieser nie umgesetzt.
Da es kein Fernsehzimmer gibt, könnte man den Fernseher im Zimmer benutzen. Allerdings sollte man hierfür etwas Kleingeld parat haben. 1 € pro Stunde. Eltern sollten vorher einmal alle Sender durchschauen, falls sie sich für Pornosender interessieren sind diese auch dort zu sehen.
Behindertengerecht kann man das Hoterl nicht nennen, da sich der Speisesaal im Keller befindet und nur über mehr oder weniger steile Treppen zu finden ist.

Die Lage

Der Transfer vom Flughafen dauert etwa 1 Stunde. Das ist davon abhängig, wieviele andere Hotels vorher angefahren werden.
Das Hotel liegt etwa 800 m vom Strand entfernt. Zu Fuß braucht man max. 15 Minuten. Es soll einen Shuttle-Bus (gegen Gebühr) zum Strand geben. Mit dem Taxi würde es etwa 2 € kosten.
In der Nähe der Anlage gibt es ein Einkaufzentrum für alle wichtigen Dinge des Lebens.
Der Sandstrand bei Costa Calma ist öffentlich. Man kann dort Liegen mieten - oder auch nicht. Sonnenschirme - oder auch nicht. Es ist also alles möglich.
Der Strand ist sehr sauber und es gibt eine schöne Strandbar.
Zu empfeheln sind einige Kneipen, besonders wenn es dort Live-Music gibt.
(Cafe Chaos, Fuerte Action,...)

Der Service

Nur wenn man eine Woche lang die Bedienungen anlächelt, kann man zum Abschluss vielleicht auch ein Lächeln bekommen. Alleinreisende Frauen werden natürlich von den Bedienungen umschwärmt, angebaggert, angesprochen...
Sein Trinkgeld kann man überall loswerden. Am Eingang des Restaurants, am Buffet, bei der Snackbar, bei der Bar... überall stehen gut sichtbar irgendwelche Gefäße, die das Kleingeld gern entgegennehmen.

Die Gastronomie

Der Speisesaal befindet sich im Keller des Eingangsbereichs, dadurch hat man natürlich keinen guten Ausblick. Es gibt einige Deckenventilatoren, die etwas Luftströmung erzeugen.
Morgens gibt es das für südliche Länder übliche Buffet. Es ist nicht sehr gut - aber verträglich. Was aber absolut ekelig ist: Der Kaffee! Wie kann man nur so einen von einer automatischen Maschine erzeugten Kaffee so verhunzen? Weder mit Extramilch noch mit Zucker wurde er verträglich. Okay - am ersten Tag habe ich ausversehen Joghurt statt Milch in den Kaffee getan - aber das war noch mit Abstand der erträglichste Geschmack, weil man wusste, warum der Kaffee nicht schmeckte. :-) In jedem anderen Bistro, Kneipe, Kaschemm etc. auf Fuerteventura gab es besseren Kaffee.
Das Mittags- und Abendbuffet beinhaltete jeweils eine kleine Salatbar, drei Hauptgeriche (Fisch, Fleich, Nudeln) sowie eine Dessertbar (Obst, Puddings, Eis). Das hört sich gut an. Es gibt bloß keine kulinarischen Highlights. Das Eis ist einzeln verpackt aus dem Plastikbecher, die Hauptgerichte schmecken jeden Tag gleich oder nach nichts. Als Beilagen gibt es zu 90 % Pommes, Kroketten und Gemüse. Mit der Tomatensuace von den Nudeln wird alles erträglich.

Sport, Unterhaltung und Pool

Man kann sich auf ein Multifunktionsfeld (Tennis inkl. Fußball) freuen. Neben den Billiardtischen (2 - gegen Gebühr), die ständigen Wettereinflüssen ausgesetzt sind, kann man sich das wohl authentischste Kickerspiel antun. Alle Spiele sind voll getapet.
Drei Animateure geben ihr Bestes von morgens bis abends. Wenn man ihnen allerdings keine Mittel gibt, können sie nicht viel ausrichten. Ein Animateur übernimmt tagsüber den Mini Club. Ein anderer veranstaltet das Tagesprogramm (Bogenschießen, Luftgewehrschießen, Dart, Wasserball, Brettspeil, Cocktailspiel) Alle Sachen sind sehr veraltet. Zum Bogenschießen kann sich das Hotel wohl nur einmal im Monat eine neue Zielscheibe leisten.
Bei der Abendanimation gibt es die üblichen Miss- oder Misterwahlen aber auch Flamenco, Papageienshows usw. Man sollte aber nicht zu viel erwarten.
Eine Kaution für Badehandtücher wird übrigens nicht erhoben, da es keine Handtücher zum Leihen gibt. Wobei wir bei der Beschreibung des Pools sind. Es gibt ein Kinderbecken und zwei Pools mit einer Tiefe von etwa 1,4 m. Das Wasser ist angenehm kühl.
Die Liegen werden wie gewohnt wohl schon ab 7 Uhr belegt. Kaputte Liegen kann man aber den ganzen Tag bekommen.

Das Zimmer

Die Bungalows weisen einige Besonderheiten auf.
Im Erdgeschoss befindet sich das Wohnzimmer mit dem Münzfernseher.
(10 ct - 10 min). Das Sofa kann auch als drittes Bett benutzt werden.
Die Küchenzeile ist zwar schön aber der Kühlschrank konnte trotz aller Tricks nur zum Heizen verwendet werden. Aber wer stellt schon Lebensmittel in einen Kühlschrenk, der verrostet ist und nach Öl riecht? Außerdem gibt es zwei Herdplatten. Aber was nützen diese, wenn man in den Küchenschränken nur zwei Tassen und zwei Gläser findet?
Im hinteren Teil hat man Zugang zu einen kleineren Balkon, den man allerdings nur zum Wäsche aufhängen verwenden kann.
Dem Haupteingang ist eine Terrasse angeschlossen. Hier gibt es nur zwei Plastikstühle und einen Tisch. Auf Liegen wird man lange warten.
Über eine Treppe gelangt man in das obere Stockwerk. Das Badezimmer ist zweckmäßig. Es besitzt eine Wanne mit Dusche. In den Fugen findet man verschiedene Schimmel- und Pilzkulturen. Alles könnte man durch gründliches Reinigen sauber machen - muss man aber nicht.
Das Schlafzimmer bietet einige innenarchitektonische Highlight. Da wäre z. B. die Schlafzimmertür, die leider ständig aufbleiben muss, da das Bett ein Schließen verhindert. Der Kleiderschrank ist nur zum Aufhängen von Sachen zu benutzen. Einlegeböden findet man nur in 2 m Höhe. Das Positive an den Zimmern sind die blickfesten (mit Gummischicht) Gardinen. Allerdings lassen diese im geschlossenen Zustand auch keine Luft rein oder raus.

Meine Dusche :

Meine Schlafzimmertür

Mein Kühlschrank:

Die Vorbereitung

Die Anreise

Das Hotel

Die Quadtour

Die Katamarantour

Die Strände

Die Empfehlungen